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Frühjahr 2020, Offizielle Einweihung im Rahmen des 50ten Firmenjubiläums



Foto: RP

Highlights des von AS+P geplanten Gebäudes am Luxemburger Flughafen sind die von außen einsehbare Simulatoren Hallen und der darüber scheinbar schwebende, zweigeschossige Bürotrakt.
Das Headquarter bietet ca. 375 Büroarbeitsplätze, Konferenzräume, Erweiterungsflächen für die bestehende Kantine sowie Schulungs- und Seminarbereiche. Eine integrierte Lehrlingswerkstatt und eine Trainingshalle machen das Headquarter zu einem multifunkionalen Gebäude.

Bauherr: Lux Airport S.A.
Architekt: AS+P Frankfurt am Main
Voraussichtliche Fertigstellung: Erster Quartal 2020

 



Unsere Leistungen

- Bauakustik/Schallschutz
- Raumakustik
- Bauphysik


 

Artikel aus dem Luxemburger Wort, 5-08-2020

Unternehmenssitz in Sandweiler untergebracht, bald folgen die beiden Flugsimulatoren, die seit Montag demontiert werden.
Der alte, enge Firmensitz des Luftfrachtcarriers Cargolux in Findel in einer Seitengasse der Rue de Trèves platzt aus allen Nähten. Zwar hat Corona den Zeitplan etwas durcheinandergebracht, aber die letzte Etappe zum Umzug in die neue Firmenzentrale nimmt nun konkrete Schritte an.

Am Montag wurde damit begonnen, die beiden Flugsimulatoren für Boeing-Jumbos im alten Cargolux-Hauptgebäude abzubauen. Alles unter einem Dach Voraussichtlich Ende kommender Woche wird dann nebst der beiden Simulatoren auch der Rest des Luxemburger Personals nach Sandweiler ziehen.

Der Firmensitz dort mit 2.000 Quadratmeter Bürofläche für 375 Mitarbeiter umfasst auf sechs Stockwerken auch die technische Trainingseinrichtungen mit den Flugsimulatoren: In dem künftigen Hauptsitz werden die Verwaltungs-, Handels- und Sekretariatsabteilungen unter einem Dach untergebracht, was bis dato nicht der Fall war.

Die Flugsimulatoren werden im neuen Gebäude von der Straße aus hinter der Glasfassade zu sehen sein; Platz für einen dritten Flugsimulator ist ebenfalls vorhanden.

„Das neue Gebäude wird uns endlich ermöglichen, die ganze Cargolux-Familie an einem Ort zu versammeln“, sagte zum ersten Spatenstich Ende 2017 Richard Forson, der CEO und Präsident des Luftfrachtunternehmens. Mit Ausnahme der Abteilungen, die direkt im Cargocenter arbeiten, hat Cargolux dann alle im Land tätigen Mitarbeiter in den Gebäuden in Sandweiler untergebracht: dem neuen Headquarter sowie der Wartungshalle nebenan.

Von den Architekten Albert Speer + Partner gebaut wurde die neue Firmenzentrale am 7. Juli offiziell Cargolux übergeben. Besitzer der Immobilie ist der Flughafenbetreiber LuxAirport. Der Mietvertrag mit Cargolux läuft 30 Jahre. Im alten Gebäude war Cargolux ebenfalls Mieter, so dass es nun am Eigentümer liegt, was mit den Baulichkeiten geschieht.

Mit den beiden in den Jahren 2000 und 2012 in Betrieb genommenen Simulatoren für die Typen 747-400 und 747-8 (Kostenpunkt jeweils rund 15 Millionen Euro) werden die Piloten von Cargolux geschult wie auch Flugzeugführer anderer Luftfahrtgesellschaften. Insgesamt können 80 verschiedene internationale Flughäfen wie auch per Knopfdruck alle möglichen Wetterbedingungen und Lichtverhältnisse abgerufen werden. Regelmäßige Trainingsstunden in den Simulatoren ist Pflicht.

Die Geräte können sogar Rauch erzeugen, damit die Piloten darin den Flug mit Sauerstoffmaske üben können. Irgendwann braucht es aber neue Simulatoren, denn Boeing wird die Produktion der vierstrahligen Jumbos 2022 einstellen. Welche Maschinen dann in Frage kommen, ist noch unklar; mit der 747 jedenfalls konnte Cargolux 128 Tonnen Fracht über Kontinente hinweg transportieren – zum Beispiel direkt von Europa nach Amerika.

 







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